Sonntag, 11. Juni 2017, 19:30 Uhr
Kapuzinerkirche Koblenz-Ehrenbreitstein

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Andacht

geistliche Lieder der Reformationszeit

mit Werken von Martin Luther, Ludwig Senfl, Orlando di Lasso, Hans Leo Haßler, Leonhard Lechner und Johann Hermann Schein

 

Ensemble PER-SONATEnsemble PER-SONAT
Sabine Lutzenberger - Mezzosopran, Ltg.
Caroline Ritchie - Renaissancegambe, Lirone
Marc Lewon - Laute und Viola d’arco
Joel Frederiksen - Bass und Laute

 

Pressetext

Unser Programm ANDACHT, mit geistlichen und weltlichen Liedern aus Deutschland, spiegelt den Einfluss der Reformation auf die Gesellschaft in ethischer und moralischer Hinsicht, sowie den allgemeinen Geschmack und die Italien-Euphorie des 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts wider. Ausgehend von den Kirchenliedern Martin Luthers fanden wir diesen Schatz an unbekanntem Liedgut mit seinen sanften und eingängigen Melodien in Musikdrucken des 16. Jahrhunderts aus Augsburg, München und Nürnberg und präsentieren ihn hier mit Mitteln der historisch orientieren Aufführungspraxis neu. Das Programm schließt mit Liedern von Johann Hermann Schein, dessen Musik auf eine neue Zeit hinweist: den Barock. Damit begeben wir uns auf die Reise einer humanistisch geprägten Gesellschaft von der Reform hin zur Gegenreform.

 

Programm

Martin Luther und der Zeitgenosse Ludwig Senfl

 

Martin Luther (1483-1546)
Arr. von Marc Lewon

 

Ein feste Burg

   

Aus tiefer Not schrey ich zu dir (Erfurt: 1524)

 

Aus dem Augsburger Liederbuch (ca. 1505-1514)

 

 

Tanzsatz

 

Ludwig Senfl (um 1490-1543)

          

 

Ich stuend an einem Morgen

mit Instrumentalfassung aus der Sammlung „Trium vocum carmina“, Nürnberg: Hieronymus Formschneider 1538

 

   

Was wird es doch des Wunders noch

mit Intavolierung für Laute von Hans Neusiedler, Nürnberg: Johannes Petreius 1536

 

Das Newe Teutsche Lied und Orlando di Lasso


Orlando di Lasso (1532-1594)

 

 

Aus: "Newe Teutsche Lieder", München, Adam Berg 1583:

Wach auff, wach auff O menschen Kind

 

 

   

Aus "Teutsche Psalmen", München: Adam Berg 1588:

- Psalm 5: Verba mea auribus

- Psalm 23: Domini est terra

 

Lobpreis Gottes im geistlichen und weltlichen Lied Lechners und Haßlers


 Leo Haßler (1564-1612)

 

 

Aus: "Lustgarten Neuer teutscher Gesäng", Nürnberg, Paul Kauffmann 1601:

- Ach Schatz, ich sing und lache

- Mein Gmueth ist mir verwirret

 

   

Aus "Psalmen und geistliche Lieder", Nürnberg: Paul Kauffmann 1608:

Nun bitten wir den heiligen Geist

 

   

Aus dem Lautenbuch Octavian Secundus Fugger (1549-1600), Augsburg 1562:

Saltarello

 

Giacomo Gorzanis
(~1520 - ~1579)

 

Aus Libro primo: Intabolatura di liuto, Venedig, Antonio Gardano 1561:

Saltarello

 

 Leonhard Lechner (1553-1606)

 

 

Aus "Newe Teutsche Lieder nach art der Welschen Villanellen", Nürnberg: Katharina Gerlach 1577

Ach herzigs Herz

 

   

Aus "Neue Geistliche & Weltliche Teutsche Lieder", Nürnberg: Katharina Gerlach 1589

Dieweil Gott ist mein Zuversicht

 

Ausblick in die Neue Zeit und Johann Herman Schein

 

Johann Hermann Schein (1586-1630)  

Aus: Gelegenheitskompositionen 1622:

Ach mein herzliebes Jesulein

 

   

Aus "Geistliche Konzerte, Cantional- oder Gesangbuch Augspurgischer Confession", Leipzig: 1627:

Ach Gott und Herr

     

Eintritt

Eintritt 20 €, ermäßigt 10 €

Veranstalter: Ortsring Ehrenbreitstein in Zusammenarbeit mit dem Verein ALTE MUSIK AM MITTELRHEIN E.V.

 

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Ein musikalische Streifzug durch das barocke Europa

 

Sonntag, 22. Mai 2016, 16 Uhr
Kapuzinerkirche Koblenz-Ehrenbreitstein

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LA VOLTA Koblenz

Catharina Münnich – Blockflöte
Beate Bartelmeß – Blockflöte und Barockoboe
Rangulf Zschenderlein – Block- und Traversflöte
Michael Spengler – Viola da Gamba


Johannes Vogt – Laute

 

Pressetext

Vor 25 Jahren formierte sich das Ensemble „LA VOLTA Koblenz“. Immer schon mit dem Ziel, alte Musik auf historischen Instrumenten historisch informiert zu musizieren widmete es sich vor allem der europäischen Barockmusik.

In diesem Konzert unternimmt es wieder eine musikalische Reise durch Europa.

Den Auftakt macht Deutschland. Um Georg Philipp Telemann kommt man da nicht herum. Hier präsentiert die Triosonate c-Moll für Blockflöte, Oboe und B.c. aus den „Essercizii musicii“ den Komponisten. Pachelbels berühmter Canon klingt hier auch in einem Arrangement für 3 Altblockflöten und B.c. welches Franz-Rudolf Kuhnen extra für dieses Konzert erstellte.

Weiter geht es nach Frankreich. Zu hören sind Werke von  Joseph Bodin de Boismortier und Antoine Dornel, die beide in den Salons in Versailles zur Zeit von Louis XV viel Anerkennung erfuhren.Etwas früher lebte Main Marais. Er war wohl einer der profiliertesten Musiker am Hofe des Sonnenkönigs. Natürlich dürfen Sie sich hier über eine Werk für Viola da Gamba freuen.

England ist vertreten durch die wunderbare Chaconne „Three Upon A Ground“ von Henry Purcell.

Mit Alessandro Scarlattis Quartett für 3 Blockflöten und B.c. führt die Reise dann zur letzten Station nach Italien.

 

LA VOLTA Koblenz

Vor 25 Jahren spielte das Ensemble zum ersten Mal. Damals waren schon Rangulf Zschenderlein und Franz-Rudolf Kuhnen dabei. Zu den Gründern zählte auch der Geiger Eberhard Neumann.

In den vergangenen Jahren könnte das Ensemble immer wieder weitere Musiker dazu gewinnen. Als besonderen Glücksfall verzeichnet es die regelmäßig Teilnahme des renommierten Gambisten Michael Spengler, der auch in diesem Konzert mit seinem nicht minder renommierten Kollegen Johannes Vogt dabei ist.

Catharina Münnich und Beate Bartelmeß sind eine besondere Bereicherung. Catharina Münnich hat u.a. bei Marijke Miessen in Amsterdam studiert und hat zahlreiche Meisterkurse besucht. Heraus zu heben sind Kurse bei Han Tol.

Beate Bartelmeß, studierte Blockflötistin widmet sich seit mehreren Jahren der Barockoboe. Unterricht erhielt sie bei Matthew Peaceman und Jeanine Krause und besuchte Meisterkurse bei Hans-Peter Westermann. So ist sie Mitglied bei den „Rhein-Main-Hautboisten“, einer Formation, die sich auf die Tradition „Hautboisten-Banden“ am Hofe von Louis XIV beruft. Am 29. Mai spielt dieses Ensemble in der kath. Pfarrkirche St. Martin in Lahnstein!

 

Eintritt

Tickets:

Eintritt frei! Wir bitten um eine Spende am Ausgang

 

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Sonntag, 5. Juni 2016, 16 Uhr
Kapuzinerkirche Koblenz-Ehrenbreitstein

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Rahel Maas – Sopran

4 Times Baroque

Jan Nigges – Blockflöte, Barockoboe
Jonas Zschenderlein – Violine
Karl Simko – Violoncello
Alexander von Heißen – Cembalo

(Das Ensemble spielt auf historischen Instrumenten)

 

Pressetext

 „Ein neunfach glitzernder Edelstein in der Schatzkammer der Händelschen Kunst“, so beschreibt ein zeitgenössischer Herausgeber Händels „Neun Deutsche Arien“.
Sie entstanden zwischen 1724 und 1727 in London, wo Händel bis dahin vornehmlich als Komponist gefeierter italienischer Opern und pompöser Gelegenheitsmusik hervorgetreten war. Bemerkenswert ist der stilistische Unterschied der deutschen Arien zu den zur gleichen Zeit entstandenen italienischen Opern. Händel wählte hier einen kammermusikalischen, intimen, weniger virtuosen Stil. Ihre zärtliche, genügsame und beschauliche Stimmung verstand Händel jedoch mit derselben Meisterschaft in Musik auszudrücken, wie die tosenden Leidenschaften oder virtuosen Rührseligkeiten seiner anderen Werke.
Händel bediente sich der stillen, empfindsamen Texte des Hamburger Dichters Barthold Heinrich Brockes aus dessen 1721 erschienenen Gedichtsammlung „Irdisches Vergnügen in Gott“.
Der Bestimmungszweck oder ein Anlass für die Arien ist bis heute nicht bekannt. Die „Neun Deutschen Arien“ waren Händels letzte Arbeit in deutscher Sprache und wurden zu seinen Lebzeiten nie veröffentlicht.

Begleitet werden diese Arien mit einer Auswahl seiner Triosonaten, die für alle Instrumente sehr virtuos sind und somit einen Kontrast zu den intimen Gesangsstücken darstellen.

 

Rahel Maas 

Die Sopranistin Rahel Maas begann ihre musikalische Ausbildung bereits im Alter von vier Jahren.

m Juni 2012 schloss Rahel Maas ihr Gesangstudium mit dem ‚Master of Performing Arts‘ in der Schola Cantorum Basiliensis ab und ist seither als freischaffende Konzertsängerin tätig.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit in Kammer- und Kirchenmusik ist die Sopranistin für  professionelle Vokalensembles in Konzert und Rundfunk tätig und gastierte bereits in diversen Rollen an der Oper, unter anderem als Blondchen in W. A. Mozarts ‚Die Entführung aus dem Serail‘ und als Fernando in Vivaldis Oper ‚Montezuma‘ in Nimes (F).

Rahel Maas arbeitet mit Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Ton Koopman, Neeme Järvi, Hervé Niquet und David Zinman und besuchte Meisterkurse bei Margreet Honig, Andreas Scholl, Christiane Iven, Gerd Türk und Alessandro De Marchi.

Ihr Weg als Konzertsängerin führte Rahel Maas bereits an namhafte Häuser wie die Berliner Philharmonie, die Tonhalle Zürich, wie auch zu diversen internationalen Musik Festivals wie RheinVokal, dem Festival des Cordes Sensibles (F), oder dem Bach Festival Arnstadt.

 

4 Times Baroque ist ein junges Ensemble, welches sich mit der historischen Aufführungspraxis beschäftigt.

Die vier jungen Musiker Jonas Zschenderlein (Violine), Jan Nigges (Blockflöte/Barockoboe), Karl Simko (Violoncello) und Alexander von Heißen (Cembalo) sind der Kern des Ensembles und haben sich zur Aufgabe gemacht, Musik aus verschiedenen Epochen auf der Grundlage historischer Quellen und Informationen zu erarbeiten. Nicht weniger bedeutend ist dabei die sehr lebendige und bühnengerechte Interpretation des Repertoires, welches nicht auf eine bestimmte Epoche, Gattung oder Besetzung eingeschränkt ist. Die Barockmusik und historische Aufführungspraxis hat maßgeblich den musikalischen Werdegang der Musiker bestimmt. Deshalb wurde das oberste Bestreben des jungen Ensembles, den Geist und Esprit der alten Meisterwerke aus der goldenen Zeit des Barock wieder aufleben zu lassen und damit deutlich zu machen, dass es sich hierbei nicht um „alte“ oder gar „veraltete“ Musik handelt, sondern um einen Quell von permanenter Energie, aus dem man damals wie heute schöpfen kann.

Allesamt Studierende an deutschen Musikhochschulen, lernten sie sich in dieser Formation erstmals 2012 kennen und musizieren seitdem sehr intensiv und regelmäßig miteinander.

 

 

Eintritt

Tickets:

18,- € / erm.: 9,- €

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Werke von Bassano, Cabazon, Dalla Casa u.a. für Violinconsort und Harfe

 

Sonntag, 29. Mai 2016, 16 Uhr
Kapuzinerkirche Koblenz-Ehrenbreitstein

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Exquisite Noise, Köln
Leitung: Paula Kibildis

 

Pressetext

Schon immer haben Musiker nach Möglichkeiten gesucht, auf dem Podium mit all ihren Fähigkeiten zu glänzen - sei es im Feuerwerk virtuoser Passagen oder in der geschmackvollen Ausschmückung einer schönen Melodie.

In der Renaissance war das beliebteste Mittel dafür die Variation oder Ornamentierung. Ganz ähnlich wie in den Improvisationstechniken des Jazz wurde dabei eine Melodie durch Skalen, Arpeggien, Repetitionen verziert und erweitert, wobei die Musiker ihr ganzes Können zur Geltung brachten.

Lehrbücher aus dem 16. und 17. Jahrhundert enthalten ganze Listen und Tafeln von Verzierungsmöglichkeiten für jede Tonkonstellation. Darüber hinaus bieten sie auskomponierte Beispiele, in denen Passagen aus Werken führender Komponisten ihrer Zeit ornamentiert werden.

Unser Programm umfasst Werke französischer und italienischer Musiker des 16. Jahrhunderts, alle auf Madrigalen und Chansons jener Zeit basierend.

 

 

 Equisite Noise

1540, Frankreich, Kanalküste. Sechs Italiener warten auf das Schiff nach England. Sie kommen im Auftrag Heinrichs VIII. Jeder hat einen Kasten dabei, dessen Form ungewohnt ist. Eine Neuerfindung verbirgt sich darin, ein hochmodernes Spielzeug, praktisch und portabel wie ein Laptop. Nur besser. Eine Violine. Bis nach Venedig hatte der König seine Mittelsmänner geschickt, um die besten Musiker für seinen Hof zu bekommen. Ensembles wie die sechs Italiener sind überall unterwegs im Europa des 16. Jahrhunderts.

Exquisite Noyse: Musiker mit Geige, Bratsche und Cello für Leichtes bis Ernstes aus Renaissance und Frühbarock. Denn in jener Epoche hat die Geige triumphiert. Nicht Messen und Madrigale gaben zunehmend den Ton an, sondern Instrumente der Violinenfamilie. 
Zum Tanz, zum Kartenspiel, zum Essen oder einfach zum Zuhören, bei kleinen wie großen Festen wurden Geiger gebraucht. Tänze taugten ihnen als Vorlage ebenso wie mehrstimmige Motetten oder Volkslieder, die sie verfeinerten.

Verzierung und Improvisation erlebten dabei eine Blütezeit. Exquisite Noyse folgt dieser Kunst auch in eigenen Bearbeitungen - auch durch Harfe oder Gesang unterstützt und bereichert. In kommentierten und thematischen Programmen wird so eine sprudelnde Epoche wach: Melodien aus Italien begeisterten die Londoner, Geiger aus England entzückten die Dresdner. Die wendigen Ensembles vereinten Europa jenseits der Grenzen. Und sie zeigen uns einen Weg aus den Ritualen des Konzertbetriebs zu neuen Ufern.

Wir folgen ihnen so, wie sie spielten - zwanglos und frei.
(Text entnommen aus der Homepage des Ensembles „Exquisite Noise“ http://www.exquisitenoyse.com/)

 

 

Eintritt

Tickets:

18,- € / erm.: 9,- e

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22.05.2016, 17:00 Uhr

Abteikirche in Bendorf-Sayn

 

Ensemble „Musici di Sayn“

Leitung: Johannes Geffert

 

Pressetext

Virtuose Violinen und eine große Stimme kennzeichnen das erlesene Programm

musikalischer Spiegelungen, zu dem das Ensemble 'Musici di Sayn' wieder in die Abteikirche Bendorf-Sayn einlädt.

Der junge Bariton Konstantin Paganetti singt die Kantate 'Mein Herz ist bereit' von Dietrich Buxtehude in einer spannenden Gegenüberstellung mit dem gleichnamigen Werk von Nikolaus Bruhns. Begleiten bei Buxtehude drei solistische Violinen, so konzentriert sich bei seinem Schüler Bruhns das Konzertieren auf eine einzige Solistin, Veronika Stickel, die dafür aber fast durchweg in der schwierigen Doppelgrifftechnik spielen muss.

Ein beliebtes Sujet barocker Musik , die Follia, wird mit Marin Marais feinsinnigen Flötengirlanden von Ulrike Friedrich interpretiert. In Vivaldis Follia dominieren die virtuosen und dramatischen Affekte. Hier wetteifern die Geigerinnen Hendrike Steinebach und Katharina Wimmer miteinander. Stimmungsvoller Ruhepunkt des Programms wird Pachelbels berühmter Kanon sein. Mizuki Ideue, Violoncello, und Johannes Geffert, Cembalo, haben ihre solistischen Einsätze in Händels abschließender Sinfonia, die sich im Pogramm ebenfalls spiegelt mit einem unbekannten Flötenkonzertsatz von J.S.Bach.

 

Eintritt

Tickets:

An der Konzertkasse: 12,- €

Einlass:

16:30 Uhr

Vorverkauf:

Infotelefon 02631- 58844

 

 

 

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Mittelrhein Musik Festival

Vivaldi & seine ital. Zeitgenossen

 

28.05.2016, 20:00 Uhr
Sinzig, Kirche St. Peter

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Cappella Confluentes
Margriet Buchberger, Sopran
Leitung: Jörn Andresen

 

Pressetext

MARE IRATO - STÜRMISCHE SEE

 

Einmal mehr beweist die Capella Confluentes, dass Barockmusik alles andere als langweilig ist. Dem Programm „Mare irato“ lassen sie Werke von Antonio Vivaldi und seinen italienischen Zeitgenossen erklingen, die von verblüffender Kühnheit, überraschender Einfälle und tief empfundener Emotion nur so strotzen. Im Mittelpunkt stehen Motetten und Kantaten von Antonio Vivaldi, hochvirtuose Vertonungen geistlicher und weltlicher Texte im affektgeladenen Stil der italienischen Oper.

 

Die Münchner Sopranistin Margriet Buchberger, die sich vorrangig auf das Barock- und Klassik-Repertoire spezialisiert hat, ist für dieses Programm die perfekte Partnerin. Mit ihrer extrem flexiblen und umfangreichen Stimme weiß sie wie kaum eine andere mit den enormen Anforderungen dieses Repertoire umzugehen.

Die Cappella Confluentes steuert kammermusikalische Glanzstücke wie Vivaldis „La Follia – der Wahnsinn“ für zwei Violinen, Cello und Basso continuo bei und setzt so Akzente aus intimen Klangmomenten und brillianter Virtuosität.

 

Die künstlerische Gesamtleitung hat Jörn H. Andresen, der inzwischen als Chordirektor an der Dresdner Semperoper sowie immer wieder bei den Salzburger Festspielen engagiert ist. Vorherige Stationen seiner Laufbahn waren Zwickau, Koblenz und München.

 

Eintritt

Tickets:

Ticket Regional

Einlass:

19 Uhr

Vorverkauf:

Sinzig, Kirche St Peter

Info:

http://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=114116&style=mrmf

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Barock total

Musik des SpätbarocksCollegium Musicum Lahnstein

 

Sonntag, 29. Juni 2014
18 Uhr
Hospitalkapelle Lahnstein

 

Collegium Musicum der Volkshochschule Lahnstein

Anja Deus - Sopran,
Cosima Boos - Blockflöte
Beate Bartelmeß - Barockoboe
Agnieszka Osiecka - Barockgeige
Rudolf Pehl - Barockvioloncello
Isabel Weiher - Cembalo

 

Pressetext

Das Collegium Musicum Lahnstein besteht über 30 Jahre.
Die Besetzung hat sich in dieser Zeit mehrmals geändert. Das Ziel ist aber gleich geblieben: Musik aus dem Barock und älteren Epochen wird auf originalen Instrumenten oder originalgetreuen Kopien dargeboten. Dabei orientieren sich die Musiker an der historischen Aufführungspraxis. Durch die Kombination von Singstimme und Instrumenten entstehen immer wieder abwechslungsreiche Programme.

 

Programm

Programm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Eintritt


Schüler / Studenten / Behinderte

8,00 €
5,00 € 

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Barockvioline und Cembalo

Musik von Bach, Leclair, Carbonelli und Marais

 

Freitag, 23. Mai 2014
20 Uhr
Kapuzinerkirche Koblenz-Ehrenbreitstein

 

Ensemble 4 Times Baroque4 Times Baroque: Jonas Zschenderlein und Andreas von Heißen

Jonas Zschenderlein - Barockvioline
Alexander von Heißen - Cembalo

 

Pressetext

Die zwei jungen Musiker Jonas Zschenderlein (Barockvioline) und Alexander von Heißen (Cembalo), beide 19 Jahre alt, präsentieren sich zum ersten Mal als Duo auf der Bühne.
Nach jahrelangem Zusammenspiel vor allem in dem von ihnen gegründeten Ensemble für Alte Musik 4 Times Baroque, sind sie ein eingespieltes Team. Dieses Konzert soll der Vorbereitung auf den renommierten internationalen Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge dienen.
Die beiden Musiker werden ausgewählte Stücke aus ihrem Wettbewerbsprogramm vortragen.
Es erklingen Violinsonaten von Bach, Leclair, Carbonelli sowie ein Arrangement der Oper Sémélé von Marin Marais.

 

Eintritt

Der  Eintritt ist frei!.
Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

 

Die Veranstaltung wird unterstützt vom

Verein "Alte Musik am Mittelrhein e.V."

 

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25 Jahre Collegium Vocale Koblenz

03. Juni 2012, 19.00 Uhr, Basilika St. Kastor, Koblenz

Bach - Mozart - Haydn

Laura Faig - Sopran
Theresa Holzhauser - Alt
Richard Resch - Tenor
Thomas Stimmel - Bass
Cappella Musica Sacra
Collegium Vocale Koblenz

Leitung: Manfred Faig

 

 

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Motette "Jesu meine Freude"

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
"Exsultate, jubilate“

Joseph Haydn (1733-1809)
"Theresienmesse"

 

 

Pressetext

Der renommierte Kammerchor Collegium Vocale Koblenz feiert in diesem Jahr mit mehreren Konzerten sein 25jähriges Bestehen.

„Bach – Mozart – Haydn“, unter diesem Konzerttitel erklingt am 3. Juni um 19 Uhr in der Basilika St. Kastor festliche Musik.

Von Johann Sebastian Bach sind über 200 Kantaten, aber nur sechs Motetten überliefert. Der Chor trägt die fünfstimmige Motette „Jesu, meine Freude“ vor, die sich durch ihre symmetrische Komposition auszeichnet, in deren Zentrum die Doppelfuge „Ihr aber seid nicht fleischlich“ steht.

Wolfgang Amadeus Mozarts Solomotette „Exsultate, jubilate“, die im Jahre 1773 komponiert wurde, wird von der jungen Sopranistin Laura Faig dargeboten. Die Komposition umfasst drei Teile und enthält sowohl virtuose Koloraturen als auch einfühlsam-lyrische Passagen.

Den Höhepunkt des Konzertes bildet die Missa in B von Joseph Haydn, die im Jahre 1799 in der Eisenstädter Bergkirche (Burgenland/Österreich) uraufgeführt wurde. Den Beinamen „Theresienmesse“ erhielt sie erst um etwa 1815, über den Grund dieser Namensgebung gibt es jedoch Ungereimtheiten. Textaussagen werden in dieser Haydn-Messe eindrücklich musikalisch umgesetzt durch die hohe satztechnische Kunst und die Klangschönheit. Die Musiker der Cappella musica sacra begleiten Chor und Solisten auf historischen Instrumenten.

 

 

Eintritt:

Abendkasse: 18,– €, Schüler/Studenten: 5,– €

Vorverkauf: 15,– €
Buchhandlung Reuffel, Obere Löhr, Koblenz, Tel.: 0261-3030737

 

 

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Koblenzer Barockkonzerte, Konzert IV

18. November 2012, 17.00 Uhr, Kurfürstliches Schloss (Kaisersaal)

„Allegria e Melanconia “

Deutsche Lieder und Instrumentalmusik von Pachelbel, Krieger und anderen Gerd Amelung und Jörn Hinnerk Andresen, die musikalischen Leiter des Ensembles für Alte Musik „Cappella Confluentes“, präsentieren gemeinsam mit hochrangigen Gästen Werke des Barock.

Heidi Maria Taubert, Sopran
Cappella Confluentes

Gerd Amelung, Leitung

Pressetext

Der Kosmos barocker Kammermusik, der im vierten Konzert der Konzertreihe präsentiert wird, ist nach wie vor – sehr zu Unrecht – viel zu selten zu hören. Daher nimmt sich Cappella Confluentes seiner an und entführt das Publikum in eine eher unbekannte, aber umso schönere und farbenreichere Welt. Zusätzlich verzaubern wird die Sopranistin Heidi Maria Taubert das Publikum, wenn sie mit ihrer glockenklaren Stimme Lieder aus dem mittleren 17. Jahrhundert interpretiert.

Die Darstellung von Affekten ist das zentrale Anliegen jedes Komponisten der Barockzeit. In Italien erlebt der neue barocke Stil auch in der Instrumentalmusik schon recht früh im 17. Jahrhundert eine erste bedeutende Blüte, und auch in Deutschland experimentieren Komponisten wie Johann Hermann Schein, Samuel Scheidt und Johann Staden recht früh sehr erfolgreich mit den italienischen Neuerungen. Johann Pachelbel, Johann Philipp Krieger und ihre Zeitgenossen gehören zur zweiten Generation der Komponisten, die in Deutschland im barocken Stil komponieren. Ihre Musik wird (möglicherweise auch durch die Erlebnisse im und nach dem Dreißigjährigen Krieg) von starken Gegensätzen geprägt: sehr heitere, leichte und lichte Passagen wechseln sich unvermittelt mit zutiefst melancholischen Teilen ab; das gesamte Spektrum menschlichen Leids und menschlicher Leidenschaft wird auf Instrumenten eröffnet und durchmessen.

Eintritt

Tickets: Vorverkauf und Abendkasse 18,00 €

Einlass: 16.00 Uhr

Vorverkauf: Tourist-Infos der Koblenz-Touristik am Bahnhof (Tel. 0261/3038849) und Rathaus (Tel. 0261/1291610) sowie im Internet unter www.koblenz-touristik.de/kartenvorverkauf

Veranstalter: Koblenz-Touristik

 

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