Händel: Deutsche Arien

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Sonntag, 5. Juni 2016, 16 Uhr
Kapuzinerkirche Koblenz-Ehrenbreitstein

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Rahel Maas – Sopran

4 Times Baroque

Jan Nigges – Blockflöte, Barockoboe
Jonas Zschenderlein – Violine
Karl Simko – Violoncello
Alexander von Heißen – Cembalo

(Das Ensemble spielt auf historischen Instrumenten)

 

Pressetext

 „Ein neunfach glitzernder Edelstein in der Schatzkammer der Händelschen Kunst“, so beschreibt ein zeitgenössischer Herausgeber Händels „Neun Deutsche Arien“.
Sie entstanden zwischen 1724 und 1727 in London, wo Händel bis dahin vornehmlich als Komponist gefeierter italienischer Opern und pompöser Gelegenheitsmusik hervorgetreten war. Bemerkenswert ist der stilistische Unterschied der deutschen Arien zu den zur gleichen Zeit entstandenen italienischen Opern. Händel wählte hier einen kammermusikalischen, intimen, weniger virtuosen Stil. Ihre zärtliche, genügsame und beschauliche Stimmung verstand Händel jedoch mit derselben Meisterschaft in Musik auszudrücken, wie die tosenden Leidenschaften oder virtuosen Rührseligkeiten seiner anderen Werke.
Händel bediente sich der stillen, empfindsamen Texte des Hamburger Dichters Barthold Heinrich Brockes aus dessen 1721 erschienenen Gedichtsammlung „Irdisches Vergnügen in Gott“.
Der Bestimmungszweck oder ein Anlass für die Arien ist bis heute nicht bekannt. Die „Neun Deutschen Arien“ waren Händels letzte Arbeit in deutscher Sprache und wurden zu seinen Lebzeiten nie veröffentlicht.

Begleitet werden diese Arien mit einer Auswahl seiner Triosonaten, die für alle Instrumente sehr virtuos sind und somit einen Kontrast zu den intimen Gesangsstücken darstellen.

 

Rahel Maas 

Die Sopranistin Rahel Maas begann ihre musikalische Ausbildung bereits im Alter von vier Jahren.

m Juni 2012 schloss Rahel Maas ihr Gesangstudium mit dem ‚Master of Performing Arts‘ in der Schola Cantorum Basiliensis ab und ist seither als freischaffende Konzertsängerin tätig.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit in Kammer- und Kirchenmusik ist die Sopranistin für  professionelle Vokalensembles in Konzert und Rundfunk tätig und gastierte bereits in diversen Rollen an der Oper, unter anderem als Blondchen in W. A. Mozarts ‚Die Entführung aus dem Serail‘ und als Fernando in Vivaldis Oper ‚Montezuma‘ in Nimes (F).

Rahel Maas arbeitet mit Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Ton Koopman, Neeme Järvi, Hervé Niquet und David Zinman und besuchte Meisterkurse bei Margreet Honig, Andreas Scholl, Christiane Iven, Gerd Türk und Alessandro De Marchi.

Ihr Weg als Konzertsängerin führte Rahel Maas bereits an namhafte Häuser wie die Berliner Philharmonie, die Tonhalle Zürich, wie auch zu diversen internationalen Musik Festivals wie RheinVokal, dem Festival des Cordes Sensibles (F), oder dem Bach Festival Arnstadt.

 

4 Times Baroque ist ein junges Ensemble, welches sich mit der historischen Aufführungspraxis beschäftigt.

Die vier jungen Musiker Jonas Zschenderlein (Violine), Jan Nigges (Blockflöte/Barockoboe), Karl Simko (Violoncello) und Alexander von Heißen (Cembalo) sind der Kern des Ensembles und haben sich zur Aufgabe gemacht, Musik aus verschiedenen Epochen auf der Grundlage historischer Quellen und Informationen zu erarbeiten. Nicht weniger bedeutend ist dabei die sehr lebendige und bühnengerechte Interpretation des Repertoires, welches nicht auf eine bestimmte Epoche, Gattung oder Besetzung eingeschränkt ist. Die Barockmusik und historische Aufführungspraxis hat maßgeblich den musikalischen Werdegang der Musiker bestimmt. Deshalb wurde das oberste Bestreben des jungen Ensembles, den Geist und Esprit der alten Meisterwerke aus der goldenen Zeit des Barock wieder aufleben zu lassen und damit deutlich zu machen, dass es sich hierbei nicht um „alte“ oder gar „veraltete“ Musik handelt, sondern um einen Quell von permanenter Energie, aus dem man damals wie heute schöpfen kann.

Allesamt Studierende an deutschen Musikhochschulen, lernten sie sich in dieser Formation erstmals 2012 kennen und musizieren seitdem sehr intensiv und regelmäßig miteinander.

 

 

Eintritt

Tickets:

18,- € / erm.: 9,- €

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