CHIARA FONTANA

Musik des Mittelalters

gespielt auf historischen Instrumenten

Werke des 12.-15. Jahrhunderts

von Hildegard von Bingen, Adame de la Halle, Oswald von Wolkenstein, Guillaume Dufay, aus dem Chansonnier Cordiforme und aus dem Buxheimer Orgelbuch

 

Samstag, 09. September 2017CHIARA FONATANA

19 Uhr
St.Anna-Kirche
Bacharach-Steeg
Karte


Sonntag, 10.September 2017
17 Uhr
Hospitalkapelle
Rödergasse 1, 57112 Lahnstein
Karte

 

Ensemble LA TRIORY


Atsuko Kleinmann - Harfe, Organetto
Helga Mohr-Zschenderlein - Gesang, Blockflöte
Elke Müller - Blockflöte, Kortholt, Gesang
Matthias Müller - Schlagwerk, Glocken, Gesang, Kortholt
Michael Spengler - Fidel
Rangulf Zschenderlein - Traversflöte, Blockflöte


 

Pressetext

Das Ensemble LA TRIORY präsentiert Musik aus dem „Herbst des Mittelalters“ mit Gesang und authentischen Instrumenten: Romanische und gotische Harfe, Wolkenstein-Harfe, Arpa doppia, Mittelalter-Block-und Traversflöte,Tenorfidel, Kortholt, Organetto, Glocken etc.
im Mittelpunkt stehen polyphone dreistimmige Werke aus einer 1475 hergestellten Sammlung,
dem herzförmigen Chansonnier Cordiforme.
Der Ensemblename LA TRIORY ist ein Zitat aus einem Werk dieser Sammlung.
Aber auch Werke aus dem Buxheimer Orgelbuch (O Rosa Bella), dem Cancionero de Palacio Madrid, von Oswald von Wolkenstein, Guillaume DuFay, Adam de la Halle, Hildegard von Bingen u.a. werden zu Gehör gebracht.

 

Eintritt

Der Eintritt ist frei. Es werden Spenden am Ausgang erbeten.

 

Zurück zu Veranstaltungen

Discovered Sounds 

Spanische Musik des 16. und 17. Jahrhunderts für Gamben und Orgelmusik der Zeit

 

08.10.2016, 20.00 Uhr


Heilig-Kreuz-Kirche, Blücherstr. 31

56564 Neuwied

 

Gambenconsort Les Escapades
 Barbara Pfeifer, Sabine Kreutzberger, Adina Scheyhing und Franziska Finckh - Gamben
Thomas Sorger - Orgel

 

Pressetext

In ihrem Konzert "Discovered Sounds (Wieder-)entdeckte Klänge"stellen Les Escapades spanische Orgelmusik in der Bearbeitung für Gambenconsort vor. Fasziniert von der direkten Ansprache mitteltönig gestimmter spanischer Orgeln beschlossen die vier Gambistinnen, jenen archaisch anmutenden Klangkosmos durch die Übertragung auf ihre Instrumente neu aufzufächern. Von Organisten des 16. Jahrhunderts wie dem bekannten Antonio de Cabezón, aber auch Sebastián Aguilera oder dem „spanischen Bach“ Juan Cabanilles ist uns wahrscheinlich nur ein winziger Teil ihrer Musik überliefert. Sie ist meist als spontane Improvisation erklungen. Und danach leider auch verklungen. Dennoch haben es viele dieser „Diferencias“ und „Tientos“ in den Notendruck geschafft und in dieses Programm. Regionalkantor Thomas Sorger begleitet das Gambenconsort Les Escapades und ergänzt diesen abwechslungsreichen Dialog mit Orgelwerken der Zeit.

 

Angaben zu den Ausführenden / Ensemles

Inspiriert von der außergewöhnlichen Klangwelt der Viola da Gamba gründeten die Musikerinnen Barbara Pfeifer, Sabine Kreutzberger, Adina Scheyhing und Franziska Finckh im Jahr 2000 das Gambenconsort Les Escapades. Les Escapades konzertieren als Gambenquartett sowie mit anderen Instrumentalisten, Sängern, Tänzern, Schauspielern. Aufnahmen für den Südwestrundfunk (SWR) und das SWR-Fernsehen, sowie die Mitwirkung bei großen Chorprojekten machten das Ensemble bekannt. Neben der Mitwirkung beim Liederprojekt von SWR/Carus-Verlag 2010-2012 sind inzwischen eine Reihe von CDs erschienen.

 

 

Eintritt

Tickets:

Vorverkauf 12€ und Abendkasse 10 €

Einlass:

19:30 Uhr

Vorverkauf:

Musikhaus Neumann 02631-23157

Buchhandlung Wangler 02631-24025

Info:

www.escapades.de

 

Zurück zu Veranstaltungen

2016: 10 Jahre AMAM – 10 Konzerte

 

8. Konzert:

 

Lucente stella – Musik des Mittelalters

 

Sonntag, 11 September 2016, 17 Uhr
Kirche Alt-St. Servatius

Koblenz Güls

Burg-Fürsteneck-Ensemble
Tabea Brode
Mechthild Dühr
Paula Kibildis
Atsuko Kleinmann
Noemi La Terra
Helga Mohr-Zschenderlein
Elke Müller
Robert Schuchardt
Rangulf Zschenderlein


Burg-Fürsteneck-Ensemble
 

Pressetext

Im Jahr seines 10-jähriges Bestehens veranstaltet der Verein ALTE MUSIK AM MITTELRHEIN e.V. am Sonntag, den 11.September 2016 (Tag des Denkmals) um 17 Uhr sein 8. Konzert in der Kirche Alt-St.-Servatius in Güls, Gulisastr.1.

Der Aufführungsort dieser mittelalterlichen Kirche ist bewußt gewählt, um der erklingenden Musik die bestmögliche Resonanz zu verleihen.
Das Konzert ist der Frühen Musik der Hohen Stände gewidmet.
Das Programm stellt eine beispielhafte Auswahl der vielen unterschiedlichen Stile und der übergroßen Menge der überlieferten Musik vom 11. bis 15. Jahrhundert dar.

Im Burg-Fürsteneck-Ensemble haben sich MusikerInnen zusammengefunden, die ihr Interesse und ihre Liebe zur Musik des Mittelalters gemeinsam bei einer zweijährigen Fortbildungsreihe vertieft haben. 
 

 


 

Programm

Von den Ursprüngen zur Nova Cantica
O splendidissima Gemma
Uterus hodie
 
Troubadours und Trouveres
Cant l’erba fresq
A Chantar
 
Von der Einstimmigkeit zur Mehrstimmigkeit
Estampie
Sol sub nube
 
Ars Antiqua - das Motettenzeitalter
In Seculum Viellatoris
S’on me regarde/Pennes i garde
 
Trecento
Lucente stella
Lavandose le mane
 
Ars Nova und Machaut
Tribum quem – Phillipe de Vitry Motette
Dame, ne regardes pas – Machaut
Amour me fait desirer
Ay mi dame de valour!
 
Ars Subtilior
Toute clerté m’est obscure
 

Eintritt frei!

Spenden für den Erhalt der Kirche erwünscht

 

Zurück zu Veranstaltungen 

Mit Leib und Seele

Zurück zu Veranstaltungen

Koblenzer Barockkonzerte

9. Konzert

„Tinto“ 

Passeggiati, Glosas & Dances

21.09.2014, 21 Uhr
Kurfürstliches Schloss

Los Otros
Hille Perl - Viola da Gamba, Gitarre
Steve Player - Gitarre, Tanz
Lee Santana - Gitarre, Chitarrone

 

Pressetext

Die erfolgreiche Reihe der „Koblenzer Barockkonzerte“ wird am
21. September 2014 im Kurfürstlichen Schloss fortgesetzt. Die Koblenz-Touristik und der VFF - Alte Musik am Mittelrhein e.V. präsentieren ein Sonderkonzert mit dem Instrumentaltrio „Los Otros“ rund um die Gambistin Hille Perl mit italienischer und spanischer Tanzmusik aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Bei dem kommenden Konzert aus der Reihe der „Koblenzer Barockkonzerte“ wird mit „Tinto“ ein Programm verschiedenster Variations- und Improvisationstechniken präsentiert, wie sie durch das gesamte
17. Jahrhundert hindurch im mediterranen Raum verbreitet waren.  

Die Instrumentale Solomusik entwickelte sich aus der Improvisation über vokale Urformen, z.B über Madrigale oder liturgische Gesänge. Eine der ersten Quellen die über dieses Thema zur Verfügung steht, die 'Tradados de Glosas' von Diego Ortiz, sind gleichzeitig eine der ersten gedruckten Instrumentalschulen und zählt zur ältesten überlieferten instrumentalen Solomusik überhaupt. Direkt aus der Ortiz'schen Tradition der Madrigalvariation stammen Vincenzo Bonnizzi und Francesco Rognono.

Girolamo Kapsberger, ein in Italien ansässiger deutscher Lautenist, veröffentlichte bereits zu Lebzeiten eine große Anzahl von Vokal- und Instrumentalwerken. Seine Solowerke für Theorben und Chitarronen, (Instrumente die sonst hauptsächlich zum Continuospiel verwendet wurden) zählen zu den interessantesten Kompositionen für Lauteninstrumente;  es finden sich Toccaten und Partiten und Tanzsätze wie Correnten oder Gagliarden und Charakterstücke.

Über Santiago de Murcia  kann vermutet werden, dass er aus einer Madrider Lauten- und Gitarrenmacherfamilie stammte. Auf Grund der Spanischen Erbfolgekriege war die Anstellungssituation für Musiker an den iberischen Höfen chaotisch und wohl eher sporadisch. Es wird mutmaßt, dass Santiago seine späteren Lebensjahre in Mexico verbrachte. Zwei Manuskripte seiner Werke (mit eindeutig außereuropäischen Einflüssen) wurden dort gefunden.

Francesco Corbetta, von seinen Zeitgenossen als größter Gitarrenvirtuose der Epoche angesehen, verließ als junger Mann Italien um eine Anstellung am  Pariser Hof als Gitarrenlehrer des jungen Louis XIV wahrzunehmen. Er folgte Charles II in den 1660er Jahren an den englischen Königshof um dort den Adel zu unterrichten kehrte aber später nach Frankreich zurück. Eine Art Gitarrenkult hatte sich an den mitteleuropäischen Höfen ausgebreitet, alle Kompositionen Corbettas drehen sich um dieses Instrument.

Die 'Diferencias sobre la Folia'  die sich in einem Manuskript des spanischen  Organisten Antonio Martín y Colls finden sind ein typisches Beispiel für die Entwicklung instrumentaler Variation über traditionelle Weisen und Tänze im späteren 17. Jahrhundert.

"Tinto", das Erstlingswerk von „Los Otros“ wurde mit dem ECHO Klassik in der Kategorie „Alte Musik“ ausgezeichnet.

 

Über Los Otros
Hille Perl und Lee Santana arbeiten seit 1984 als Duo zusammen. Die gebürtige Bremerin und der Amerikaner aus Florida trafen sich auf dem Bremer Hauptbahnhof und unternahmen von dort ungezählte Konzertreisen in die ganze Welt, u.a. in die USA, nach Japan und Mittelamerika, Australien und Israel. Von Hille Perl erschienen bei dhm/Sony Music zuletzt CDs mit Werken von Marin Marais ("Les Voix Humaines", 2007) und John Dowland ("In Darkness Let Me Dwell", 2008).

Steve Player, der in London gebürtige Tänzer und Gitarrist, ergänzt das Duo seit 1998. Die Zusammenarbeit der drei Künstler fand ihren Ursprung, indem sie in den verschiedensten Kombinationen für andere Künstler die Backup-Band bildeten. Auf langen Tourneen durch die ganze Welt entwickelten sie ihr eigenes, führungsfreies Triokonzept. Die auf Improvisation und Spontaneität begründeten Programme sind so auch Ausdruck einer Lebensphilosophie.

Hille Perl, Lee Santana und Steve Player begreifen sich mit ihrer Arbeit als Gesamtkunstwerk und ihr Beruf ist ein immerwährendes 'work in progress'. Alle drei leben in verschiedenen Teilen Europas auf dem Lande, beschäftigen sich neben der Musik mit Pferdezucht, Hühnerhaltung und ihren Kindern, und haben damit weitere Projekte mit nahezu endlosem Entwicklungspotential. Eines der Geheimnisse des Lebens, die das Trio lebt ist, dass sie sich bemühen, das Vergehen der Zeit zu genießen. Das ist nicht immer leicht, aber die Musik hilft enorm. (Quelle: Sony Music / http://klassik.sonymusic.de/Los-Otros/Biographie)

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Koblenz und der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz.

 

Programm

Diego Ortiz
(1510-1570)

Recercada Primera

Recercada sobre Canto Llano

Recercada sobre La Gamba

 

Vincenzo Bonnizzi
(?-1630)

 

Jouissance vous donneray (after Willaert)

Girolamo Kapsberger
(ca 1580 - 1651)

 

Ballo from Libro IV (1640)

Arpeggiata – Toccata – Ballo – Corrente –

Gagliarda – Capona – Kapsberger –

Capona – Villanos

 

Santiago de Murcia

Cumbees & La Jota

 

 

- P A U S E -

 

 

 

Richardo Rognono
(? - ca 1619)

 

Anchor che co'l partire (after Cipriano)

Lucas Ruiz de Ribayaz
(ca 1640 - ?)

Paradetas, improvised

 

 

Francesco Corbetta
(1615-1681)

La guitarre Royale

Sarabande - Passecaiglia - Menuet

 

Antonio Martín Y Coll
(? - ca 1734)

Differencias sobre Las Follias

 

 

 

Eintritt

Tickets: Vorverkauf und Abendkasse 18,00 €
Einlass: 16.00 Uhr
Vorverkauf:

Tourist-Information Koblenz
im Forum Confluentes
Zentralplatz 1, 56068 Koblenz
Telefon: 0261/19433 (nur Info – kein Ticketverkauf)


Telefon Ticketvorverkauf: 0651/9790777
Öffnungszeiten: täglich 10.00 - 18.00 Uhr
oder
im Internet unter
www.koblenz-touristik.de/kartenvorverkauf

Info: www.koblenz-touristik.de/

 

Veranstalter: Koblenz-Touristik in Kooperation mit dem VFF - Alte Musik am Mittlerhein e.V.

Zurück zu Veranstaltungen

Koblenzer Barockkonzerte, Konzert VII

„Bizzarie e Stravaganze“

Kaiserliche Barockmusik aus Wien

09.03.2014, Kurfürstliches Schloss (Kaisersaal)

Alex Potter, Altus
Hendrike Steinebach, Katharina Wimmer, Violinen
Friederike Trove, Viola
Miriam Schalinski, Violone
Stephan Rath, Theorbe

Gerd Amelung, Cembalo/ Leitung

 

Pressetext

Die erfolgreiche Reihe der „Koblenzer Barockkonzerte“ wird auch in diesem Jahr mit zwei Konzerten am 30. Juni und am 15. September 2013 im Kurfürstlichen Schloss fortgesetzt. Die Koblenz-Touristik und der VFF - Alte Musik am Mittelrhein e.V. präsentiert gemeinsam mit dem Ensemble für Alte Musik „Cappella Confluentes“ und hochrangigen Gästen Werke des Barock.

Im 6. Koblenzer Barockkonzert widmet sich Cappella Confluentes zusammen mit dem Countertenor Alex Potter unbekannten und vergessenen musikalischen Schätzen des Wiener Kaiserhofes. Zu hören sind Kantaten und Instrumentalstücke von Johann Joseph Fux, Antonio Caldara und Pier Francesco Conti.

 

Eintritt

Tickets: Vorverkauf und Abendkasse 18,00 €
Einlass: 16.00 Uhr
Vorverkauf: Tourist-Infos der Koblenz-Touristik am Bahnhof (Tel. 0261/3038849) und Rathaus (Tel. 0261/1291610) sowie im Internet unter
www.koblenz-touristik.de/kartenvorverkauf
Info: www.koblenz-touristik.de/

 

Veranstalter: Koblenz-Touristik in Kooperation mit dem VFF - Alte Musik am Mittlerhein e.V.

Zurück zu Veranstaltungen

Koblenzer Barockkonzerte, Konzert VI

"CORELLI !" und sein musikalisches Erbe“

03.11.2013, 17.00 Uhr, Kurfürstliches Schloss (Gartensaal)

François Fernandez - Violine

Glen Wilson - Cembalo

 

Pressetext

Dieses Koblenzer Barockkonzert ist dem Andenken des großen Komponisten Arcangelo Corelli gewidmet, der vor 300 Jahren in Rom starb.

Corellis herausragende Leistung ist die Erschaffung eines völlig neuen, geradezu perfekten Stils, dessen Einfluss weit über die Grenzen Italiens ausstrahlte. Er war Lehrer der bedeutendsten Geiger Italiens. Sucht man den Begründer der französichen Violinschule, so muss man angesichts der Bedeutung als Lehrer und Komponist, Arcangelo Corelli nennen. Corelli, dessen Charakter als klug, bescheiden und einfach beschrieben wurde und der nie die Virtuosität in den Vordergrund stellte, wurde so unversehens zum Initiator jener hoch-virtuosen Schule.

Der französische Violinist François Fernandez unterrichtet seit 1998 Barockvioline am "Conservatoire National Supérieur de Musique" in Paris und seit September 2009 ist Fernandez, in Nachfolge von Sigiswald Kuijken, Professor für Barockvioline am Königlichen Konservatorium Brüssel.

Sein Partner am Cembalo ist Glen Wilson, der 1988 als Professor für Historische Tasteninstrumente an die Hochschule für Musik in Würzburg berufen wurde. Im Jahr 2006 haben beide für das Label NAXOS die Violinsonaten Op.5, 7-12 von Arcangelo Corelli aufgenommen.

 

Eintritt

 

Tickets: Vorverkauf und Abendkasse 18,00 €
Einlass: 16.40 Uhr
Vorverkauf: Tourist-Infos der Koblenz-Touristik am Bahnhof (Tel. 0261/3038849) und Rathaus (Tel. 0261/1291610) sowie im Internet unter
www.koblenz-touristik.de/kartenvorverkauf
Info: www.koblenz-touristik.de/

 

Veranstalter: Koblenz-Touristik in Kooperation mit dem Verein "Alte Musik am Mittlerhein e.V."

Zurück zu Veranstaltungen

LES GOÛTS-RÉUNIS

28. Oktober 2012, 17:00 Uhr, St. Jakobuskapelle, Am Alten Hospital - Kastorhof, Koblenz

Barockmusik aus Deutschland, England und Frankreich

für Flöten und Viola da Gamba

Musik von Abel, Händel, Telemann, Paisible, Pepusch, Philidor und Hotteterre

Ensemble LES GOÛTS-RÉUNIS Koblenz:

Franz-Rudolf Kuhnen - Altblockflöte und Voiceflute
Rangulf Zschenderlein - Block- und Traversflöte
Michael Spengler - Viola da Gamba

 

Pressetext

LES GOÛTS-RÉUNIS ist der Titel einer Kammermusiksammlung von François Couperin, in welcher er die unterschiedlichen Musikstile und Geschmäcker Frankreichs und Italiens zu vereinigen suchte. In diesem Konzert treffen gleich drei Musiknationen aufeinander: Deutschland, England und Frankreich. Fast alle Komponisten, deren Musik zu hören sein wird, verbindet ihr multinationaler Stil:

Georg Philipp Telemann (1681-1767) brüstete sich mit Recht, gleichermaßen im deutschen, italienischen und französischen Stil zu Hause zu sein.

Sein Landsmann und Freund Georg Friedrich Händel (1685-1759), in Deutschland geboren, dort und in Italien ausgebildet, lebte vom 1712 bis zu seinem Tod in London. Englischer als Händel kann man keinen anderen Komponisten nennen.

Den in Berlin geborenen Johann Christoph Pepusch (1667-1752) zog es schon 1704 für den Rest seines Lebens nach London. Seine Musik vereint den italienischen wie auch den englischen Geschmack auf wundervolle Weise.

1759 kam Carl Friedrich Abel (1723-1787) nach London. Er war der Sohn von Chrisitan Ferdinand Abel, der an der Köthener Hofkapelle unter Johann Sebastian Bach spielte. Carl Friedrich Abel galt als der letzte große Solist der Gamben-Spielkunst. Mit Johann Christian Bach gründete er die "Bach-Abel Concerts".

Jacques Martin Hotteterre (1674-1763), "le Romain" genannt, studierte in Rom. Seine Werke weisen deutliche Anleihen aus Italien auf, so die Verwendung der Sequenz, die Form der "Sonata da chiesa", wie sie Corelli zur ersten Blüte brachte und ein für französische Musik der Zeit ungewöhnliches Temperament.

Fast völlig vergessen (und das zu Unrecht!) ist die Musik von James Paisible (ca.1656-1721). 1673 kam er mit mehreren anderen französischen Musikern nach London, wo er bald als Oboist, Sänger und besonders als Blockflötist große Beachtung erfuhr. Stilistisch spürt man die Nähe zu Henry Purcell. Sein französisches Erbe ist jedoch allgegenwärtig in seiner Musik.

Einzige Ausnahme in diesem Programm ist André Danican-Philidor (1647-1730). In seinen Suiten ist nichts italienisches zu erkennen. Hier erklingt reinste französische Musik - edel wie ein guter gelagerter Bordeaux-Wein.

 

Das Konzert findet in Kooperation mit der Alt-Katholischen Pfarrgemeinde St. Jakobus statt.

 

Eintritt frei!

Am Ausgang wird um Spenden gebeten

 

Zurück zu Veranstaltungen

   
© 2008-2016 Alte Musik am Mittelrhein e.V.