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Flämische Cembalokunst

Der musikalische Lebensweg eines Instruments

 

11.11.2018, 17 Uhr
Kammermusiksaal-Ehrenbreitstein

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Alexander von Heißen - CembaloAlexander von Heißen

 

Pressetext: 


„[...] von Heißen lässt die Finger über das Cembalo flitzen und beherrscht neben den virtuosen auch die leisen Töne.“ (Timo Lechner in „Fränkische Nachrichten“, 18. Juni 2016)

Alexander von Heißen, geboren 1995, ist ein deutscher Cembalist und Continuo-Spieler. Er ist mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ (zweimal 1. Preis sowie ein Sonderpreis der „Deutschen Stiftung Musikleben“). 2018 gewann er den 2. Preis beim internationalen Cembalowettbewerb "Musica Antiqua" in Brügge sowie einen Sonderpreis beim XXI. internationalen Bach-Wettbewerb-Leipzig.
Als Ensemblemitglied erhielt er den Kammermusikpreis und den Sonderpreis der Polytechnischen Gesellschaft. Als Mitglied des Ensembles 4 Times Baroque wurde er mit dem Nachfolgepreis des Echo Klassik, dem Opus Klassik, ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit Künstlern wie Andreas Scholl, Dorothee Oberlinger, Luca Pianca, Michael Schneider und Reinhard Goebel trat er u.a. bei den Händelfestspielen in Halle, den Thüringer Bachwochen, dem Rheingau Musikfestival, dem Mozartfest Würzburg und in der Alten Oper Frankfurt auf. Er wirkte bei mehreren CD-Einspielungen in Orchestern wie dem Neumeyer-Consort oder La Stagione Frankfurt mit.

Er begann 2009 an Dr. Hoch’s Konservatorium in der Cembaloklasse von Diez Eichler mit dem Unterricht an historischen Tasteninstrumenten und studiert seit 2014 mit dem Hauptfach Cembalo bei Prof. Eva Maria Pollerus und dem Nebenfach Hammerklavier
(klassisches und romantisches Klavierspiel) bei Jesper Christensen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Eine weitere Leidenschaft gilt dem Jazzpiano, in dem er von Prof. Christoph Spendel unterrichtet wird.

Alexander wird von „Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt e.V.“ und der Neumann-
Stiftung gefördert.

Mit dem Ensemble „4 Times Baroque“ veröffentlichte er 2018 seine erste CD bei Deutsche Harmonia Mundi (Sony Classical). Die zweite CD für Sony Classical, zusammen mit dem Geiger Jonas Zschenderlein, wurde vor wenigen Wochen veröffentlicht.

 

Das Instrument ist ein Cembalo nach einem flämischen Vorbild von Johannes Ruckers aus dem Jahre 1624. Johannes Ruckers entstammte der Cembalobauer-Dynastie Ruckers aus Antwerpen. Schon von Zeitgenossen wurden Ruckers-Instrumente als die wohlklingendsten Cembali in ganz Europa bezeichnet und waren sehr gefragt.

Das Instrument des heutigen Konzerts wurde in der Werkstatt von Christian Fuchs in Frankfurt-Höchst gebaut.

 

 

Programm

Jan Pieterszoon Sweelinck

(1562-1621)

Ballo del Granduca

Johann Jakob Froberger

(1616-1667)

Toccata X aus „Libro quarto“

Louis Couperin

(1626-1661)

Prélude à l’imitation de Mr. Froberger

aus „Pièces de clavecin du manuscrit Bauyn“

François Couperin

(1668-1733)

Vingt-cinquième Ordre (XXV)

aus „Quatrième livre de pièces de clavecin“

  • La Visionnaire

  • La Misterieuse

  • La Monflambert

  • La Muse Victorieuse

  • Les Ombres-errantes

Georg Friedrich Händel

(1685-1759)

Arie „Vo’ far guerra“ aus der Oper Rinaldo

Bearbeitet für Cembalo solo von William Babell (1690-1723)

Johann Sebastian Bach

(1685-1750)

Präludium und Fuge in Es-Dur BWV 852

Aus „Das Wohltemperierte Clavier I“

Joseph-Nicolas-Pancrace Royer

(1705–1755)

La Marche des Scythes

Wilhelm Friedemann Bach

(1710-1784)

Fantasie in e-moll F. 21

 

Eintritt:

15 € /  Ermäßigt: 10 € (Kinder bis 12 Jahre frei)

 

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